Strategien zum Umgang
mit denkmalgeschützten
Infrastrukturen.

Historische Infrastrukturen – Bahnhöfe, Kirchen, Bauernhöfe, Industrieanlagen – prägen unsere Städte und Landschaften. Doch viele dieser Baudenkmäler stehen leer, verlieren ihre ursprüngliche Funktion oder sind vom Verfall bedroht. Diese Plattform zeigt anhand von Leuchtturmprojekten, wie gefährdete Infrastrukturbauten eine neue Zukunft finden können.

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Was ist die
Task Force Denkmalpflege?

Allein in Bayern sind aktuell rund 3.500 Infrastrukturdenkmäler vom Verfall bedroht. Während ihr denkmalpflegerischer Wert unbestritten ist, stellt sich immer drängender die Frage nach ihrer Zukunft.

Diese Plattform widmet sich der Wiederbelebung gefährdeter denkmalgeschützter Infrastrukturbauten. Anhand ausgewählter Leuchtturmprojekte wird gezeigt, wie aus scheinbar schwierigen Objekten lebendige Orte werden können. Welche Prozesse müssen durchlaufen werden? Welche Akteure – von Denkmalpflege über Eigentümerinnen und Eigentümer bis zur Zivilgesellschaft – wirken zusammen und wo liegen mögliche Hemmnisse? Ziel ist es, den Diskurs über den Umgang mit baukulturellem Erbe zu stärken und zu zeigen: Denkmalschutz und zeitgemäße Nutzung müssen kein Widerspruch sein.

Die Task Force Denkmalpflege des Bayrischen Landesamtes für Denkmalpflege widmet sich hierbei gezielt akut gefährdeten Infrastrukturbauten. Sie erfasst und dokumentiert den bedrohten Bestand, analysiert die spezifischen Gefährdungslagen und entwickelt kreative, lösungsorientierte Strategien zur Rettung – als Ergänzung zur klassischen Bau- und Kunstdenkmalpflege. Dabei arbeitet sie eng mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Behörden, Vereinen und weiteren Akteuren zusammen.

Infrastrukturen

Wir verstehen unter Infrastrukturen Bauwerke, die grundlegende gesellschaftliche, wirtschaftliche oder technische Funktionen erfüllt haben oder noch erfüllen. Dazu gehören Verkehrsbauten wie Bahnhöfe, Stellwerke und Ausbesserungswerke, sakrale Bauten wie Kirchen, Kapellen und Klöster, landwirtschaftliche Anlagen wie Bauernhöfe und Scheunen sowie Industriebauten wie Fabriken, Wassertürme oder Energieanlagen.
Diese Gebäude verbinden Menschen, Orte und Ressourcen – oder taten dies in der Vergangenheit. Ihr besonderer Charakter liegt in ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung: Sie wurden für spezifische Funktionen errichtet, die heute oft nicht mehr existieren oder sich grundlegend verändert haben. Genau diese funktionale Prägung macht ihre Umnutzung komplex – und ihre erfolgreiche Transformation besonders wertvoll.

Projektpartner

Bayrisches Landesamt für Denkmalpflege
Technische Hochschule Augsburg
Institute for Energy-Efficiency & Design e.V. (Förderverein der TH Augsburg)

Gefördert durch

Diese Website ist im Rahmen des Forschungsprojekts GreenHeritage360° entstanden. Das Projekt GreenHeritage360° wurde durch die Förderrichtlinie DATIpilot des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und untersuchte anhand des Betriebsturm des Straßenbahndepots der Stadtwerke Augsburg nachhaltige Revitalisierungsstrategien für denkmalgeschützte Infrastrukturbauten.

Förderlaufzeit: Dezember 2024 – Januar 2026

DATI pilot